Corona-Regeln: Müssen Casinos und Spielhallen in Deutschland schließen?

Boris Raczynski

Corona-Regeln: Müssen Casinos und Spielhallen in Deutschland schließen?

Corona Lockdown sorgt für Existenzangst bei deutschen Unternehmern. Müssen Casinos, Spielhallen, Kinos und Freizeitparks in Deutschland erneut schließen? Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs ringen um einen Konsens bezüglich eines temporären Lockdowns. Mit der Zwangsmaßnahme soll eine massive Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts infizieren sich aktuell täglich rund 15.000 Deutsche mit dem Virus. Ein beängstigend hoher Wert, der Krankenhäuser an ihre Grenzen bringen könnte, so die Entwicklung anhalten sollte. Der sogenannte „Lockdown Light“ im November 2020 sollte als „Wellenbrecher“ fungieren, was jedoch eher schlecht als recht funktioniert hat.

Müssen Casinos und Spielhallen wegen Corona schließen?

Allen zwei Wochen sollte die Situation erneut beurteilt und die Maßnahmen entsprechend angepasst werden. Die Regierung wollte damit vermeiden, dass es zur Weihnachtszeit weitreichende Beschränkungen im Hinblick auf die Wirtschaft und persönliche Kontakte geben müsse. Familien und Freunde sollen sich auch unter Corona-Bedingungen in der Weihnachtszeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Frühjahr, einer gemeinsamen Anstrengung“, hieß es auch der Hauptstadt. Ein Lockdown als Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie hat weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft. Ganze Urlaubsregionen, Freizeiteinrichtungen, Hotels, Freizeitparks und viele weitere Wirtschaftszweige sind von einem Lockdown betroffen.

Die Bundesregierung fordere die Bürger zudem dazu auf, die persönlichen Kontakte „auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren“ und auch von privaten Reisen abzusehen. Schulen und Kitas sollen allerdings weiterhin geöffnet bleiben. Der temporäre Lockdown betrifft die folgenden Unterhaltungsbereiche: Casinos, Spielhallen und Wettbüros, Freizeitparks, Theater, Museen und Kinos, Bordelle, Fitnessstudios, Erlebnisbäder, Bars, Clubs, Kneipen, Diskotheken und Restaurants, Massagepraxen, Tattoo-Studios und Kosmetikstudios. Hotels und Anbieters anderer Übernachtungsmöglichkeiten sind von dem „Lockdown Light“ nicht direkt betroffen. Auch Grenzschließungen sind bislang in Deutschland kein Thema.

Pläne von Kanzlerin Merkel stoßen allerdings auf Widerstand

Die Pläne von Kanzlerin Angela Merkel stoßen allerdings auf Widerstand. Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, erklärte: „Der überwiegende Teil des Mittelstands verkraftet keinen weiteren Lockdown. Für Zehntausende Unternehmen käme dies einem Todesstoß gleich.“ Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, kommentierte, Sicherheit und Gesundheit hätten in den nächsten Wochen Priorität. Allerdings müssten auch die Auswirkungen auf die betroffenen Unternehmen bedacht werden. Zudem sollte auch dem Bedürfnis der Menschen nach Freizeitbeschäftigungen Rechnung getragen werden. Kurzurlaube im Inland, Sport in der Freizeit und Spielen Casino sollten mit Abstrichen weiterhin möglich sein.

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