Lotto: Sachsenlotto erwirtschaftet Rekordumsatz im Corona-Jahr 2020

Boris Raczynski

Lotto: Sachsenlotto erwirtschaftet Rekordumsatz im Corona-Jahr 2020

Lotto: Bei Sachsens staatlicher Lotto-Gesellschaft sieht man derzeit viele strahlende Gesichter. Im Corona-Jahr 2020 konnte ein Rekordumsatz erwirtschaftet werden. Sachsenlotto prüft nun Möglichkeiten, wieder stärker in das Geschäft mit Sportwetten einzusteigen. „Unsere aktuelle Sicht ist, dass wir uns Sportwetten erneut anschauen. Das ist momentan das am schnellsten wachsende Segment im Glücksspielmarkt“, erklärt Sachenlotto-Chef Frank Schwarz. Bis Ende des Jahres sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden.

Sachsenlotto erwirtschaftet Rekordumsatz im Corona-Jahr 2020

Ein Wiedereinstieg bei der Sportwette Oddset sei eine denkbare Option. In anderen Bundesländern kann Oddset weiterhin gespielt werden. Laut Schwarz wird auch die Option geprüft, ein eigenen Wettangebot zu entwickeln. Dies könnte wahlweise im Alleingang oder in Kooperation mit einem Partner erfolgen. Dazu müsste dann allerdings ein neues Verkaufssystem aufgebaut werden, weil Sportwetten derzeit nicht in den klassischen Lotto-Annahmestellen verkauft werden dürfen.

Sachsens staatliche Lotto-Gesellschaft prüft Sportwetten-Einstieg

Die Umsatzverluste durch die Aufgabe von Oddset habe Sachsenlotto vollständig auffangen können, sagt Schwarz laut einem Bericht von Tag24. Die Lotto-Gesellschaft habe im Corona-Jahr 2020 den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erwirtschaftet. Hohe Jackpots vor allem im zweiten Halbjahr hätten verstärkt Spieler angezogen. Die Tipper setzten insgesamt 328 Millionen Euro ein, was einem Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Den größten Beitrag lieferte wie auch in den Vorjahren der Lotto-Klassiker „6 aus 49“. Mit 183 Millionen Euro entfielen mehr als die Hälfte der Spieleinsätze darauf.

Einbußen wegen der Corona-Pandemie habe es praktisch kaum gegeben

Einbußen wegen Corona habe es praktisch kaum gegeben. Nur 40 der rund 1.200 Annahmestellen im Land hätten wegen der Pandemie geschlossen werden müssen – etwa, weil die Betreiber krank waren oder in Quarantäne mussten. Lotto-Chef Schwarz stellt sich in diesem Jahr wegen des neuen Glückspielstaatsvertrags auf weitere Änderungen ein. Er soll im Juli in Kraft treten und bisher untersagte Spielangebote wie Online-Casinos und virtuelle Automatenspiele unter bestimmten Bedingungen zulassen. Sachsenlotto plane, das Angebot von Losen im Internet zu erweitern.

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