Online-Glücksspiel: Studie zu Lootboxen in Videospielen

Boris Raczynski

Online-Glücksspiel: Studie zu Lootboxen in Videospielen

Online-Glücksspiel: Eine Studie aus Großbritannien erklärt Gemeinsamkeiten zwischen dem Kauf von Lootboxen und problematischem Glücksspiel. Sogenannte Lootboxen in Videospielen stehen seit geraumer Zeit in der Kritik, belastbare Studien zu dem Thema sins aber nach wie vor Mangelware. Der nun veröffentlichte Bericht von Wohltätigkeitsorganisation GamblingAware wurde von Forschern der Forschern der University of Plymouth und der University of Wolverhampton ausgearbeitet.

Studie zu Lootboxen in Videospielen

Untersucht wurden Daten und Kriterien wie Alter, Geschlecht und Einnahmen durch eine bestimmte Gruppe von Käufern. Die Studie ergab, dass bis zu 40 Prozent der Videospiele spielenden Kinder Lootboxen geöffnet haben. Zudem generiert sich ungefähr die Hälfte der Einnahmen aus den Echtgeld-Investitionen auf lediglich etwa 5 Prozent der Spieler. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass nur eine kleine Anzahl von Spielern außergewöhnlich hohe Geldbeträge für Lootboxen ausgibt.

Online-Glücksspiel gleicht Spielen

Dabei werden im Mittel rund 100 US-Dollar pro Monat von in der Regel eher jüngeren und wenig gebildeten Männern investiert. In Belgien sind Lootboxen bereits seit einigen Jahren verboten, da sie gegen die Glücksspielgesetze des Landes verstoßen. In einigen anderen Länder wie beispielsweise den USA oder Großbritannien werden seit geraumer Zeit ebenfalls Untersuchungen bezüglich eines Verbots oder einer Anpassung vorgenommen. In Deutschland sind Lootboxen erlaubt.

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